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Neun Wege, um Mitarbeiter vor Belästigungen am Arbeitsplatz zu schützen

Protect employees from workplace harassment.

Was ist eine Belästigung?

Eine Belästigung kann viele Formen annehmen und von verschiedenen Personen auf unterschiedliche Weise interpretiert werden. Wenn eine Person das Verhalten einer anderen Person als beleidigend empfindet oder sich dadurch eingeschüchtert oder gedemütigt fühlt, handelt es sich in jedem Fall um eine Belästigung.

Belästigungen am Arbeitsplatz gibt es leider schon so lange, wie wir denken können. Zu den Arten von Belästigungen am Arbeitsplatz gehören u.a.:

  • Körperliche Belästigung
  • Diskriminierende Belästigung
  • Sexuelle Belästigung
  • Persönliche Belästigung
  • Macht-Belästigung
  • Psychologische Belästigung
  • Vergeltung
  • Cybermobbing

Heutzutage wird von den Unternehmen erwartet, dass sie proaktiv gegen Belästigungen am Arbeitsplatz vorgehen und in vielen Ländern sind die Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, ein sicheres und belästigungsfreies Umfeld für ihre Mitarbeiter zu schaffen.

Wie kann man Mitarbeiter vor Belästigungen am Arbeitsplatz schützen?

  1. Seien Sie proaktiv und hören Sie ihren Mitarbeitern zu, indem Sie regelmäßig Einzelgespräche führen, in denen Sie sich nach dem Befinden Ihrer Mitarbeiter erkundigen. Führen Sie auch Gruppendiskussionen, damit Belästigungen kein Tabuthema sind.
  2. Führen Sie Schulungen zum Thema Belästigungen durch. Vergewissern Sie sich, dass die Schulung Informationen darüber enthält, was Belästigungen sind, was am Arbeitsplatz nicht toleriert wird und was zu tun ist, wenn man Zeuge einer Belästigung wird und was mit denjenigen geschieht, die andere belästigen.
  3. Holen Sie sich regelmäßig das Feedback Ihrer Mitarbeiter ein und halten Sie abteilungs- und unternehmensweite Besprechungen ab, in denen Sie Antworten auf die Fragen geben, wie das Unternehmen mit Beschwerden umgeht. Auf diese Weise tragen die Mitarbeiter dazu bei, dass die richtigen Verfahren eingeführt werden.
  4. Erstellen Sie eine ausführliche Richtlinie, die allen Mitarbeitern zugänglich ist. Belästigung ist höchstwahrscheinlich Teil einer umfassenderen Unternehmenspolitik, wie z. B. Ethik oder Verhaltenskodex. In der Richtlinie sollte festgelegt sein, wie Belästigungen gemeldet werden können, z. B. über einen Whistleblowing-Kanal (siehe Nr. 6), und wie die Informationen behandelt werden.
  5. Lassen Sie sich zu Ihrer Richtlinie rechtlich beraten. Vergewissern Sie sich, dass die Richtlinie von Ihrer Rechtsabteilung genehmigt wurde, und/oder wenden Sie sich an Ihre örtliche Arbeitsbehörde, um sich beraten zu lassen.
  6. Richten Sie einen sicheren Meldeweg ein, z. B. ein Whistleblowing-System (Hinweisgeber System), mit dem Sie Ihre Mitarbeiter ermutigen, Belästigungen vertraulich zu melden.

Lesetipp: Wie Sie Ihre Mitarbeiter ermutigen können, Fehlverhalten zu melden

  1. Respond swiReagieren Sie schnell und nehmen Sie Ihre Mitarbeiter ernst. Dokumentieren Sie das Gespräch und stellen Sie sicher, dass Sie nach etwaigen Ermittlungen Folgemaßnahmen ergreifen. Whistleblowing-Systeme können Organisationen dabei helfen, dies zu koordinieren.
  1. Schützen Sie Ihre Mitarbeiter vor Vergeltungsmaßnahmen und nehmen Sie eine spezielle Klausel in Ihre Richtlinie auf, die Ihre Mitarbeiter ermutigt, sich über ein Whistleblowing – System zu melden, da bei einer Meldung eines Fehlverhaltens, die Identität des Hinweisgebers verborgen bleibt. Die EU verlangt, dass die nationalen Richtlinien zur Meldung von Missständen diejenigen bestrafen, die Vergeltungsmaßnahmen gegen den Whistleblower ergreifen. 
  1. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und sorgen Sie dafür, dass die Mitarbeiter Ihres Unternehmens dieses als eines vertrauens- und glaubwürdigen Verbündeten ansehen. Seien Sie also ein gutes Vorbild und befolgen Sie die Richtlinien und ergreifen Sie die nötigen Maßnahmen, um sie zu unterstützen. 

Wenn Sie die Einführung eines Systems zur Meldung von Missständen in Erwägung ziehen, sollten Sie sich die folgenden Informationen durchlesen: Sechs Vorteile, die Whistleblowing für eine Organisation mit sich bringt.

Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel haben oder mehr über Whistlelink erfahren möchten, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

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Carsten Schönwald,
Whistlelink
 

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